Wirtschaft / Politik

Den Spieß umgedreht: Mehr als nur eine Betriebserkundung

Der WPU I WiRePo im 9. Jahrgang hat drei Wochen lang hinter die Kulissen verschiedener Abteilungen von Möbel Kraft schauen dürfen. Die Schülerinnen und Schüler haben dabei immer zuerst die Theorie der jeweiligen Abteilung, bzw. des Ausbildungsberufs durch Azubis bei uns in der Schule vermittelt bekommen, bevor es dann an das praktische Umsetzen des Gelernten bei Möbel Kraft ging. Zu den behandelten Themen gehörten neben der Warenbeschaffung und der Preiskalkulation auch die Warenpräsentation und -lagerung. Auch bei einer so abwechslungsreichen Unterrichtseinheit durfte am Ende eines nicht fehlen: Ein Abschlusstest! Wer diesen besteht, erhält ein Zertifikat von Möbel Kraft über die Teilnahme. Unglaublich aber wahr, es haben alle Schülerinnen und Schüler bestanden! So kann es sein, wenn Azubis Unterricht machen.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Azubis und dem Ausbildungsleiter Herrn Osbahr von Möbel Kraft für den Einsatz und das Engagement!

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29.4.2018

Besuch des Landtags: Warum sich eine Schülerin weniger ärgern würde

Am 26. und 27. September besuchte der 11. Jahrgang unserer Schule den Kieler Landtag. Neben einer Einführung in die Geschichte des Landeshauses und die Arbeit im Parlament hatten rund 60 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Gelegenheit, mit Politikerinnen und Politikern aller Fraktionen beim sogenannten Speed-Talking ins Gespräch zu kommen.

Die Themen, die zur Sprache kamen, reichten von Seife in Schultoiletten über Straßenbau bis hin zum Rechtsruck in Europa. Jeweils eine Abgeordnete / ein Abgeordneter aus der Fraktion der CDU, SPD, FDP und AfD stand den Jugendlichen, die die Parlamentarier teils selbst schon mitgewählt hatten, für je zwanzig Minuten Rede und Antwort.

Unmut zeigte am Ende der Gespräche lediglich eine Schülerin: „Vielleicht hätte ich die Gelegenheit doch nutzen sollen, persönlich nachzuhaken“, bedauerte sie die aus Zurückhaltung scheinbar verpasste Chance, auch unbequeme Fragen zu stellen. Für manchen Schüler überraschend modern zeigten sich die Parlamentarier, als sie dazu ermunterten, sich jederzeit per Telefon, E-Mail oder auch Snapchat zu melden.

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3.2.2018

Unsere Schule hat gewählt – Juniorwahl an der Schule am Burgfeld

Als Teilnehmer an der Juniorwahl, die seit 1999 angeboten wird, durften unsere Schülerinnen und Schüler anlässlich der Landtagswahlen in Schleswig-Holstein bereits am 4. Mai an die Urne schreiten und „ihren“ Landtag wählen. Für viele war es eine Generalprobe, durften am 7. Mai erstmals auch 16-Jährige ihre Stimme abgeben.

Die Schülerinnen und Schüler der 9. bis 12. Jahrgangsstufe hatten in der Woche vor dem regulären Wahltermin Wahlbenachrichtigungen erhalten – und waren der Einladung ins Wahllokal zahlreich gefolgt. 84 % der an unserer Schule Wahlberechtigten machten von der Gelegenheit, Demokratie einzuüben, Gebrauch und sorgten somit für eine gelungene Premiere.

„Wir haben die Juniorwahl erstmalig angeboten“, erläuterte Christiane Schmidt-Werthern. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auch Jugendlichen die Möglichkeiten zu geben, ihre Stimme abzugeben, die noch nicht an der Landtagswahl selbst teilnehmen dürfen“, so die WiPo-Lehrerin und Initiatorin der Juniorwahl an unserer Schule weiter. „Die Rückmeldungen aus dem Unterricht sprechen nicht nur für großes Interesse am Wählen, sondern auch für ausreichend Ernsthaftigkeit bei den Jüngeren im Hinblick auf die Tragweite ihrer Entscheidung, wenn sie tatsächlich am Wahlsonntag ins Gewicht fiele.“

Doch nicht nur der Wahlgang konnte erprobt werden: Um einen möglichst realistischen Eindruck vom Wählen zu erhalten, gehörten auch ein Wahlausschuss und Wahlhelferinnen und -helfer zur Juniorwahl. Nur wer ins Wählerverzeichnis eingetragen und sich (mittels Schülerausweis) ausweisen konnte, erhielt tatsächlich unter den gewissenhaften Blicken der Wahlhelfer aus den 9. Klassen einen Stimmzettel und durfte anschließen in Wahlkabinen wählen. Abschließend standen die Auszählung der Stimmen und die sorgfältige Protokollierung der Ergebnisse an.

Auch bei den Erstwählern kam der „Probelauf“ kurz vor dem Wahltag gut an: „Die Juniorwahl hat dazu geführt, dass man sich zusätzlich zur Vorbereitung im Unterricht Gedanken über die Wahl gemacht hat“, so eine Schülerin aus dem 11. Jahrgang. „Dass ich wählen gehe, war für mich danach selbstverständlich.“

 

Das Ergebnis der Juniorwahl kann mit einem Klick auf den folgenden Link abgerufen werden: juniorwahl.de

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17.05.2017

Landtagsbesuche: Speed-Talking und Politik hautnah im Landeshaus

Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs unserer Schule hatten in den vergangenen Monaten die Gelegenheit, Politik hautnah zu erleben und teils auch aktiv mitzugestalten.

 

Besuch einer Plenarsitzung mit anschließender Podiumsdiskussion

Eingebettet in den Unterricht im Fach Wirtschaft/Politik besuchten die Schülerinnen und Schüler das Landeshaus in Kiel, um dort aus erster Hand zu erfahren wie die Inhalte des Lehrplans in der politischen Praxis umgesetzt werden. In einer Podiumsdiskussion mit Landtagsabgeordneten blieb nach dem Besuch einer lebhaften Haushaltsdebatte im Plenarsaal Raum, den Abgeordneten verschiedener Parteien während einer Podiumsdiskussion auf den Zahn zu fühlen. Ob Fragen zum persönlichen Werdegang der Mitglieder des Landtags oder ganz konkrete Anliegen wie die Kostenfreiheit des Schulweges für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II ließen den Schülerinnen und Schülern die Hintergründe politischer Entscheidungen und deren Komplexität anschaulich werden.

 

Speed-Dating mit Politikern

Ein Erlebnis der besonderen Art bot sich einer weiteren Besuchergruppe unserer Schule: Dem Prinzip des Speed-Datings, nach einer vorgegebenen Zeit den Gesprächspartner zu wechseln, folgte das Speed-Talking mit Landtagsabgeordneten. Sobald das Eis gebrochen war, tauschten sich in jeweils rund fünfzehn Minuten die Schülerinnen und Schüler mit den Berufspolitikern verschiedener Fraktionen aus. „Zuerst war es seltsam, beinahe unter vier Augen ein Gespräch mit einem Politiker, den man sonst nur aus der Zeitung oder dem Fernsehen kennt, zu führen“, fassten die Schüler ihre Erfahrung zusammen. „Das ging den Abgeordneten aber ähnlich“, vermuteten sie in einem Rückblick auf die als freundlich und interessant empfundenen Gespräche.

Eine besondere Überraschung war die Führung durch die Räumlichkeiten der Fraktionen im Landeshaus, die den Schülerinnen und Schülern einen zusätzlichen Blick hinter die Kulissen bescherte.

 

Jugend im Landtag: Nichtraucherschutz in PKW und mehr Wertschätzung für Ehrenamtliche

Schülerinnen und Schüler unserer Schule zeigten über den Wirtschaft/Politik-Unterricht hinaus politisches Interesse und Engagement. Anlässlich von „Jugend im Landtag“ reisten drei Schüler der 10. und 11. Klassen nach Kiel, um an einem Wochenende mit rund 100 weiteren Jugendlichen zwischen 16 und 21 Jahren aus dem gesamten Bundesland auf Einladung des Landtags und des Landesjugendrings Politik aus Sicht Jugendlicher zu gestalten.

Die Beschlüsse, die während der Wochenendveranstaltung gefasst werden, werden schließlich den Fraktionen im Landtag, der Landesregierung und den schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten zur Stellungnahme zugeleitet.

 

Weitere Bilder, insbesondere von „Jugend im Landtag“, gibt es hier.

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16.02.2017

Job-Talk: Unternehmen stellen sich Schülern vor

Job-Talk 2016
Job-Talk 2016

Am 15.3.16 war es zum zweiten Mal soweit: Von 18 bis 19:30 Uhr fand der Job-Talk in  unserer Schule statt.

Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs konnten sich im Vorwege der Veranstaltung aus 20 Ausbildungsberufen drei aussuchen, zu denen sie Informationen rund um das Berufsbild bekamen. Dazu bereit erklärt hatten sich Firmen aus der Region.

Die Jugendlichen konnten so von Menschen aus der Praxis direkt vermittelt bekommen, wie das Anforderungsprofil der jeweiligen Berufe aussieht, welcher Schulabschluss für welchen Ausbildungsberuf nötig ist, auf welche Schulfächer besonders geachtet wird, ob die Betriebe Praktikumsplätze anbieten und vieles mehr.

Und wer weiß, ob nicht der ein oder andere an diesem Abend bereits seinen Traumberuf gefunden hat...

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10.04.2016

Zum zweiten Mal ins Landesfinale debattiert

Erreichten das Finale des Regionalwettbewerbs in Neumünster: Luka Marleen Schmidt und Nele Kohler, beide 9e

Neumünster / Bad Segeberg – Am vergangenen Freitag gelang zum zweiten Mal in Folge zwei Schülerinnen der Schule am Burgfeld der Einzug in das Finale des Regionalwettbewerbs „Jugend debattiert“ in Neumünster.

Nele Kohler (rechts) und Luka Marleen Schmidt (links), beide besuchen die 9. Jahrgangsstufe, konnten in den beiden Vorrunden überzeugen und debattierten sich mit den stichhaltigeren Argumenten ins Finale des Regionalwettbewerbs, der auch 2016 wieder an der AHS in Neumünster stattfand. Ihre jeweils drei Mitbewerber konnten Sie bei der Frage, ob ein Mindestgewicht für Models festgelegt werden sollte oder in der Debatte um das Für und Wider einer verbindlichen Grundschulempfehlung für den Besuch einer weiterführenden Schule hinter sich lassen.

Mit die stärksten Argumente im Finale der Sekundarstufe I, das sich um die Frage drehte, ob Eltern gesetzlich dazu verpflichtet werden sollten, die Computernutzungszeit ihrer Kinder zu beschränken, hatte Nele Kohler. Als Zweitplatzierte gewann sie ebenfalls ein Rhetorik-Seminar in Kiel und wird im Landesfinale am 15. März 2016 im Landeshaus in Kiel im Wettbewerb um den überzeugendsten Debattenbeitrag antreten.

Mit Nele Kohler zieht zum zweiten Mal in Folge ein Schüler der Schule am Burgfeld in das Landesfinale in Schleswig-Holstein ein.

 

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29.01.2016