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Tod, Trauer und Trost: Projekttage der 5d zu einem nicht ganz einfachen Thema

Während der letzten drei Tage vor den Osterferien haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d mit den Themen Tod, Verlust, Trauer und Trost beschäftigt. Ermöglicht wurden diese Tage durch die engagierte Arbeit von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Hospizvereins Segeberg e.V. und des Kinderhospizdienstes „Muschel“, die speziell für die Projekttage ein passendes Konzept erarbeitet haben.

Der erste Tag stand unter dem Thema „Werden und Vergehen“. Dabei ging es zunächst darum, sich über eigene Verlusterfahrungen auszutauschen und Gefühle des Verlustes und der Trauer auszudrücken. Die Kinder näherten sich dem Thema mit verschiedenen Methoden der Jugend- und Trauerarbeit. So durften die Kinder zum Beispiel einen schwarzen Ballon aufblasen, um auszudrücken, wie stark das Gefühl des Verlustes ist. Den Kindern wurde so auch verdeutlicht, dass das Gefühl der Trauer sich ständig verändert – mal ist der Ballon größer, mal kleiner und irgendwann ist die Luft vielleicht ganz raus wie bei einem schrumpeligen Geburtstagsballon und die Trauer ist weniger geworden.

Später war es Aufgabe der Fünftklässler, Bilder zum Werden und Vergehen einer Sonnenblume zu sortieren. So wurde verdeutlicht, dass die Sonnenblume in einen Kreislauf eingebettet ist und eine neue Sonnenblume nur dann wachsen kann, wenn sie stirbt und neue Samen hervorbringt.

Der zweite Projekttag fand nicht in der Schule, sondern in den Räumlichkeiten des Hospizvereins Segeberg e.V. und auf dem Friedhof an der Marienkirche statt. „Tod und Trauer“ standen im Mittelpunkt. Nachdem den Kindern die Hospizarbeit vorgestellt wurde, ging es raus an die frische Luft, um den Friedhof zu erkunden.

Im Anschluss daran, führte Pastorin Elke Hoffmann die Schülergruppe und deren Klassenlehrerin Frau Schwarz über den Friedhof. Alle lauschten mit großen Ohren als Pastorin Hoffmann über verschiedene Bestattungsformen informierte und auf Besonderheiten des Friedhofs bzw. mancher Grabstätten hinwies.

Der dritte Tag des Hospizprojektes stand schließlich unter dem Großthema „Trost und Trösten“. Alle tauschten sich darüber aus, welche Dinge für die einzelnen Schüler in traurigen Situationen tröstlich oder hilfreich sind und welche vielleicht auch nicht. In Kleingruppen wurden Rollenspiele erarbeitet, in denen es darum ging, Trost zu spenden oder anderen Menschen tröstend und hilfreich zur Seite zu stehen.

Schließlich durften die Schülerinnen und Schüler der 5d noch Trostlichter und Troststeine gestalten, die ihnen in traurigen Stunden Trost und Zuversicht spenden sollen.

Außerdem wurde gemeinsam  eine Klassenkerze gestaltet, die nicht nur an das gemeinsame Projekt erinnert, sondern in schwierigen Momenten in der Klasse angezündet werden kann.

Es waren für alle Beteiligten sehr intensive, lebendige und vor allem bereichernde Tage - trotz oder vielleicht gerade wegen des nicht ganz einfachen Themas. Während der Projekttage ist die Klassengemeinschaft innerhalb der Klasse weiter gewachsen, denn Themen wie Tod und Trauer brauchen viel gegenseitiges Vertrauen.

Eines ist auf alle Fälle sicher – an Lebenskompetenz haben alle Schülerinnen und Schüler viel dazugelernt.

 

Schülerreaktionen:

„Ich fand das Thema „Tod“ gar nicht so schlimm, weil sie uns geholfen haben den Tod aus einer anderen Perspektive zu sehen.“ Pauline

„Ich fand es sehr toll, weil ich jetzt mehr über den Tod reden kann und dass ich keine Angst mehr davor habe.“ Ina

„Ich finde die Arbeit vom Hospizverein gut, weil sie Leuten in der letzten Lebensphase helfen. Sie haben mir geholfen, mit dem Thema besser umzugehen.“ Max

„Ich fand das Projekt gut, weil ich jetzt weiß, wo ich hingehen kann, wenn in meiner Familie etwas Schlimmes passiert.“ Jolina

„Ich fand am besten, dass es auch für die Kinder, die es nicht ins Leben geschafft haben, Gräber gibt.“ Henning

„Das Thema war eher traurig, aber das hat man nicht gemerkt. Es ist fröhlich rübergekommen, weil die Hospizmitarbeiterinnen viel gelächelt haben. Es war interessant und cool.“ Julina

„Ich fand das Projekt super, denn jetzt habe ich nicht mehr so viel Angst vor dem Tod und ich finde darüber zu reden ist nicht mehr so schlimm.“ Larissa

„Ich fand das Hospizprojekt mit den Spielen und dem Friedhofsrundgang gut. Es machte großen Spaß, dieses Projekt zu machen.“ Christian

„Ich fand das Projekt cool, weil alle sehr nett waren und weil es Spaß gemacht hat und wir viel gelernt haben.“ Ashley

 


Wer noch mehr dazu lesen möchte kann dies hier tun:

Lübecker Nachrichten (7.4.2017)

Basses Blatt (22.04.2017)

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Veröffentlicht am: 
03.05.2017

"Sommernachtstraum" von Shakespeare

Ein Theaterprojekt der 9. und 10. Klassen

Der Wahlpflichtkurs Gestalten, Klasse 9, hatte sich ganz bewusst für diesen nicht so leichten, aber reizvollen Stoff entschieden. Nur ein halbes Jahr Zeit bis zur Aufführung. Sollte das zu schaffen sein?

Zahlreiche Extra-Termine und -workshops, eine sehr engagierte und ideenreiche Theatergruppe,  findige, kreative "Gewandmeister/innen", musikalisch vielseitige und schöpferische Musiker und erfinderische Bühnenbaumeister/-innen machten den "Sommernachtstraum" mit Unterstützung der Tanzchoreografin Julia Thurm zu einem sinnenhaften Spektakel, das unvergesslich bleibt.

Veröffentlicht am: 
23.03.2017

English Theatre@School: "5xW"

Am 17. Januar 2017 begrüßten die Jahrgänge 9 und 10 das "English Theatre@School" an unserer Schule. An diesem Schultag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur inhaltlich mit dem Theaterstück "5xW", sondern das Stück wurde auch live für sie von zwei englischen Muttersprachlern in der Schule aufgeführt.

Ihre Erfahrungen haben die Schülerinnen und Schüler in "Reviews" niedergeschrieben.

 

On January 17th, 2017 the theatre at school visited our school. The play 5 x W is about the two characters Gwen and Jason and the director of the play is Monica Bubenheimer.

 

The story is about Gwen and Jason, who meet in a launderette. She is really interested in Jason but at first he is annoyed about her and he is not interested. Gwen wants to talk to him and starts a new conversation every time but he answers only with short sentences. She is disappointed and at this point and Jason realizes that he is mean to her. Therefore, he apologizes to her and wants to be nice and starts to chat. They like each other and have fun in the launderette. They start to flirt with each other.

 

The positive aspects about the play are the dialogues. It is easy to understand for German people. The second point is that the music is good and this makes the audience happy. The actors spoke loud enough and it was really funny.

However, here are also some negative aspects, for example the music was a little bit too loud and the costumes weren't beautiful and the actress didn’t fit her role.

 

Nevertheless, it is a good theatre play for students because they hear how English people speak and how it is correct. It was good to understand and taught us a lot. And I think you can learn English in a better way when you watch theatre plays, series and movies in English; therefore, it is a good learning aid. I would recommend this play to students to improve their English.

Jolina Ehlers, 10d

On January 17th, the 9th and 10th grades of our school watched the play "5 Times W" in our cafeteria. Tuesday was English project day, so of course the play was in English. The female actress came from England and the actor from Scotland.

The cafeteria was turned into a launderette; on the stage were two washing machines and one bench on the right as well as on the left.

The story is pretty simple. Gwen waits in the launderette for her clothes; while she is waiting a boy named Jason comes in the launderette and puts his clothes in one of the washing machines. After a while Gwen starts to talk to Jason, first he doesn’t want to talk to her, but in the end they wait together and talk about life, love and other things. At the end of the play, Jason even mentions some important things, like we shouldn’t pretend to be someone else just to impress others. This is an essential message for young people.

It was not simply a play, but it contained dances and singing performances, which were funny. In addition, the audience was involved in the play with questions from both characters. Even more important is the fact that the play is about current topics like relationships between boys and girls, Pokemon Go and mobile phones. Both actors, as well as the play, were easy to understand, because the English of the two actors was adapted to the knowledge of the students.

Hannah Knees, 10d

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Veröffentlicht am: 
20.3.2017

"Don't lose the place" im English Theatre in Hamburg

Die Schüler und Schülerinnen des WPU II "Topical Issues" sowie der komplette 11. Jahrgang waren im November gemeinsam im English Theatre in Hamburg.

Die Schülerinnen und Schüler waren dort zur Aufführung des Stücks "Don't lose the place", welches in englischer Sprache aufgeführt wurde. In ihren Reviews berichten einige Schülerinnen und Schüler von ihren Erlebnissen.

 

We, the WPU 2 "Topical Issues", watched together with the 11th grade the performance "Don´t lose the place" on November 29th 2016 in Hamburg.

The play, which was directed by Derek Benfield, is about the main character Sylvia. Her ex-boyfriend leaves her and she is desperate, because she wants someone to marry. So she starts to date three possible candidates named Clive, Walter and Eddie. Her friend Jemma visits her, but the three boys visit her at the same time. Now she has to separate the three boys into different rooms and Jemma tries her best to not let the boys talk to each other.

We enjoyed the play because it was interesting, good and easy to understand. The characters spoke loudly and clearly. But we think the costumes could be a bit more fashionable and trendy. At the end the performance was not as funny anymore, because they repeated the same joke over and over. We would recommend the theater for children up to 15 years, because the language was easy to understand; however, the content is something for adults.

Written by Josephin Bobe, 10a

 

The comedy play  “Don’t lose the place’’ is about a woman whose name is Silvia.

Silvia is a young woman who has been left by her boyfriend. Because of that she decides to date three different men, who are already her fiancés and who have different appearances and characters. Each of them really loves and wants to marry her, but none of the men knows about each other, because of Silvia’s time management. There are always regular days where the men can visit her at the apartment. But one evening, when Silvia wants to spend time with one of her fiancés, whose name is Clive (a young well-built PE-teacher), they are disturbed by Jemma, a good friend of Silvia. Because of her complicated relationships, she doesn’t want that Jemma knows about one of them, so she tells Clive not to lose his place in the kitchen before Jemma leaves the apartment. But Jemma wants to stay overnight unexpectedly.

Clive can’t go back home because his boat winged away, so she has to stay at Silvia’s too.

After that her two fiancés come to visit Silvia unplanned too, Walter, an older man who’s a solicitor, and Eddie the carpenter. After telling Jemma about the relationships, she helps Silvia to keep the two men apart from each other, while they have to stay in different rooms. The two women try to explain to them, who the other men are, but because of different stories and confusing situations, Silvia and Jemma are caught in lying.

 

I would recommend this play to students up to 15 years, because the most important thing is that you have to understand what the actions are about. Even though the actors are English native speakers I could understand everything what they said. It wasn’t fast and they spoke clearly. It’s a funny play, which has a climax, too. This makes the storyline exciting. The conflicts develop in several stages.

The actors act very realistic, so it seems like a real situation because of their acting. What is also admirable is that they didn’t have any microphones; nevertheless, you could understand everything.

What I think was boring is that there was just one stage so there is only restricted action. But the actors manage it very well with the aid of the light effects. If there is a different scene the lights of the scene are turned off and the actors freeze. The scene which is to be shown is lighted. So we could concentrate on this main scene. The sound effects are fitting in some scenes too, like the sound of the TV or the doorbell. That’s why I would recommend this comedy play to other students.

Written by Diem My Nguyen, 11b

 

The play “Don´t lose the place“ written by Dereck Benfield is a comedy about Silvia, a women who dates three men. She is doing this because she isn´t sure whom she should marry.

Usually each of the three men gets his time to meet Silvia. But that extraordinary evening the men meet each other. Now it is Silvia´s and Jemma´s turn to separate the men. Jemma has arrived from Paris this evening and is Silvia’s good girlfriend. So the women create a lot of stories to explain to each of the men the reason why the others are at Silvia´s flat and they believe it and wonder what is going on. Silvia likes all the men of course and she can´t decide which one she prefers. All the men have different characters and the three men would like to marry Silvia. The big problem is that the men are talking to each other in the flat. So the two girls are in panic and their only plan is to keep the men apart. In the course of the evening the men figure out that Silvia has promised every single man that she would like to marry him, because she hopes to find the perfect man to marry.

There are a lot of aspects in the play I would like to criticize. First, there are too many repetitions and exactly these make the play so boring. This is the reason that the story keeps going. Another negative point is that the play is presented on only one stage. Because of that there is a kind of restricted action. But on the other hand the stage is split in different rooms. Not all of them are visible to the audience. The next point I want to criticize is that in the play, there is no music but only some sound effects, for example the TV-sound and the doorbell. The most negative point is the very unrealistic ending.

However, there are also positive points to mention. The actors have done a good job and they have spoken very clearly and are easily to understand. And the lighting is used to show different scenes, which is positive too.

I think the play is funny and I can recommend it.

Written by Lukas Seehaus, 11c

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Veröffentlicht am: 
20.3.2017

Infoabend: Schule am Burgfeld stellt sich vor

Am Abend des 16. Februar waren interessierte Eltern und Schüler wieder eingeladen, anlässlich des Informationsabends für die neuen 5.-Klässler persönliche Eindrücke von unserer Schule zu gewinnen.

Schulleiter Bernd Falkenhagen freute sich über das rege Interesse der rund 500 Besucherinnen und Besucher, die mit aktuellen Songs, gesungen vom Unterstufen-Chor der Schule, zuvor in Empfang genommen worden waren. Zusammen mit der Koordinatorin für die Eingangsklassen, Katja Hausmann, und Schülervertretern stimmte er die Gäste auf das Portfolio der Schule am Burgfeld, die „viel zu bieten hat und Gemeinschaft und Inklusion wörtlich nimmt“, ein. „An unserer Schule ermöglichen wir jedem Kind einen Schulabschluss nach seinen Fähigkeiten“, unterstrich der Schulleiter. „Zusätzlich zum Unterricht beleben vielfältige Zusatzangebote wie beispielsweise die Teilnahme an Sportwettbewerben, Projekte aus dem musisch-ästhetischen Bereich oder ‚Jugend debattiert‘ den Alltag der Schülerinnen und Schüler an unserer Schule“, ergänzte Katja Hausmann.

In rund zwei Stunden hatten die Eltern, vor allem aber deren Kinder, die Gelegenheit, ihre möglicherweise neue Schule unter die Lupe zu nehmen. Damit niemand den Überblick in dem großen Schulgebäude verlor, standen jederzeit Schülerinnen und Schüler der 11. – 13. Klassen als kundige Besucher-Führer parat. Und es gab tatsächlich viel zu sehen: Zahlreiche Wahl-Pflicht-Kurse, die Oberstufe und das DaZ-Zentrum stellten sich vor, in den Klassenräumen der fünften Klassen fand abwechslungsreiches und informatives Programm statt und im NaWi-Trakt durften eifrige junge Forscher sogar selbst experimentieren.

Für Kulinarisches sorgten Vertreter der Offenen Ganztagsschule und die Schülerfirma „Kostbar“. Zu Spiel und Spaß lud die Schülervertretung ein.

Für alle, die unser Angebot überzeugt hat, stehen auf der Seite des Sekretariats oder unter der Rubrik „Dokumente und Formulare“ und am Ende des Beitrags die erforderlichen Formulare zum Herunterladen zur Verfügung.

Der Anmeldezeitraum für die neuen 5.-Klässler beginnt am 27. Februar und endet am 8. März.

Anmeldebogen 5. Klasse

Veröffentlicht am: 
21.2.2017

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