Schulleben

Besuch des Landtags: Warum sich eine Schülerin weniger ärgern würde

Am 26. und 27. September besuchte der 11. Jahrgang unserer Schule den Kieler Landtag. Neben einer Einführung in die Geschichte des Landeshauses und die Arbeit im Parlament hatten rund 60 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Gelegenheit, mit Politikerinnen und Politikern aller Fraktionen beim sogenannten Speed-Talking ins Gespräch zu kommen.

Die Themen, die zur Sprache kamen, reichten von Seife in Schultoiletten über Straßenbau bis hin zum Rechtsruck in Europa. Jeweils eine Abgeordnete / ein Abgeordneter aus der Fraktion der CDU, SPD, FDP und AfD stand den Jugendlichen, die die Parlamentarier teils selbst schon mitgewählt hatten, für je zwanzig Minuten Rede und Antwort.

Unmut zeigte am Ende der Gespräche lediglich eine Schülerin: „Vielleicht hätte ich die Gelegenheit doch nutzen sollen, persönlich nachzuhaken“, bedauerte sie die aus Zurückhaltung scheinbar verpasste Chance, auch unbequeme Fragen zu stellen. Für manchen Schüler überraschend modern zeigten sich die Parlamentarier, als sie dazu ermunterten, sich jederzeit per Telefon, E-Mail oder auch Snapchat zu melden.

Schlagwörter: 
Veröffentlicht am: 
3.2.2018

Jahreshauptversammlung der KostBar

Am 27. Juni fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Schülerfirma "KostBar" statt.

Geschäftsführerin Annabell Helm (10b) begrüßte zu Beginn alle anwesenden Genossenschaftsmitglieder und berichtete dann über die Aktivitäten der Firma im abgelaufenen Schul- und Geschäftsjahr. Neben etlichen Pausenverkäufen richtete die "KostBar", die im Rahmen eines WPU II stattfindet, wieder Buffets für das 70köpfige Kollegium aus. Ebenfalls verköstigt wurden die Schulleiterinnen und Schulleiter des Schulkreises Segeberg. Außerdem  präsentierte sich die "KostBar" mit einem Stand auf einer Veranstaltung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Vitalia Seehotel.

Nachdem Nele Krüger (10b) die Einnahmen und Ausgaben offengelegt hatte wurde die Geschäftsführung unter Applaus entlastet. Anschließend zog Annabell zufrieden Bilanz und schlug als diesjährige Dividende einen Euro vor. Das Gehalt für die Schülerinnen und Schüler wurde auf 10,- € pro Person festgesetzt und wird in den nächsten Wochen bei einem Restaurantbesuch in das leibliche Wohl investiert werden.

Schlagwörter: 
Veröffentlicht am: 
09.07.2017

Berlin war prima!

Am Montag, dem 20.03.2017, ging es endlich nach Berlin. Wir, die Klasse 8a der Schule am Burgfeld, haben uns um 11:10 Uhr am Segeberger Bahnhof getroffen. Wir fuhren von Bad Oldesloe mit dem Zug nach Hamburg und weiter bis zum Hauptbahnhof Berlin. Von dort aus haben wir mit Hilfe von Google-Maps unser Hostel gefunden. Wir haben unsere Zimmer bezogen und hatten danach noch zwei Stunden Freizeit. Am Abend gab es ein Burger-All-You-Can-Eat-Buffett. Wir haben noch einen kleinen Spaziergang gemacht und um 23:00 Uhr war Nachtruhe.

Am Dienstag gab es um 9:00 Uhr ein ausgiebiges Frühstück, danach sind wir zu der Ausstellung Story of Berlin gegangen, wo wir dann auch einen Atomschutz-Bunker besichtigt haben.

Nach der Führung hatten wir eine Stunde Freizeit am Kurfürstendamm. Von der Kirche mit der abgebrochenen Spitze, sind wir mit der Buslinie 100 weiter zum Bundestag gefahren. Nachdem wir die ganzen Sicherheitskontrollen überstanden hatten, begann die zweistündige Führung durch den Bundestag. Vom Bundestag sind wir dann zum Brandenburger Tor weitergegangen. Nach gefühlt drei Millionen Fotos ging es endlich weiter zum Shoppen am Potsdamer Platz, wo wir dann zwei Stunden Freizeit hatten. Unsere Lehrer, Frau Poppe und Herr Hartmann hatten eine Überraschung für uns. Wir sind hinter Herrn Hartmann und Frau Poppe her von einer U-Bahn in die andere gelaufen. Für uns war ein 3D-Schwarzlicht-Minigolf gebucht. Wir haben ungefähr eine Stunde gespielt und sind dann erschöpft nach ein paar Meinungsverschiedenheiten mit Google-Maps, wieder zum Hostel zurück.

Am Mittwoch gab es wieder ein tolles Frühstück und danach haben wir unsere Sachen zusammengepackt, unsere Zimmer aufgeräumt, uns verabschiedet und sind dann zum Berliner Hauptbahnhof gegangen, um unsere Sachen dort einzuschließen, damit wir sie nicht den ganzen Tag mitschleppen mussten. Anschließend sind wir mit dem Bus zum Brandenburger Tor gefahren, dann zum Alexanderplatz, zum Fernsehturm und zum Dom, wo wir auch viele Fotos gemacht haben.

Am Ende des Tages sind wir wieder zum Berliner Hauptbahnhof gegangen, um den Zug nach Hamburg zu nehmen. Von Oldesloe fuhren uns dann die Eltern in fünf Autos nach Bad Segeberg.

Berlin war prima!

Schlagwörter: 
Veröffentlicht am: 
04.02.2018

12a ruft zum Spendenmarathon gegen Hungersnöte auf

Gemeinsam packen wir an - und schauen hin. Macht mit!
Der Kuchenverkauf für den guten Zweck kommt gut an!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Sponsoren,

 

wir sind Schüler aus der 12a und wir wenden uns heute mit einem ganz bestimmten Anliegen an Sie.

In den letzten Wochen standen in Geographie die Entwicklungsländer auf dem Programm. Wir haben unter anderem Merkmale und Ursachen der Unterentwicklung herausgearbeitet. Über kurz oder lang beschäftigt man sich in diesem Zusammenhang natürlich auch mit Benachteiligung, Armut und Hunger. Eines ist uns dabei klar geworden: Während wir uns in der Schule Gott sei Dank nur theoretisch mit diesen Begriffen oder Kausalzusammenhängen beschäftigen dürfen, gibt es auf dieser Welt Millionen von Menschen, die Armut und vor allem Hunger in der Praxis und am eigenen Leib erleben müssen. Tausende Menschen verhungern – ungehört, ungesehen, einfach so.

Und tausende Menschen sind in den letzten Wochen schon verhungert. Im Moment erleben Länder wie Somalia, der Südsudan, Nigeria, Äthiopien, Uganda oder der Jemen die schlimmsten Hungerkatastrophen seit Jahrzehnten. Über 20 Millionen Menschen drohen zu verhungern, weil sie akut unterernährt sind und keinerlei Möglichkeit haben, sich aus dieser verzweifelten Lage zu befreien. Vor allem Kinder sind von der anhaltenden Hungersnot betroffen und vom Tod bedroht.

Verantwortlich dafür sind unter anderem bewaffnete Auseinandersetzungen, Krieg, Vertreibung oder Seuchen, die ganze Ernten vernichten. Wetterphänomene wie „El Niño“, Dürren und die Auswirkungen des Klimawandels im allgemeinen verschärfen die Situation zusätzlich.

 

Leider ist es so, dass diese humanitäre Katastrophen wie sie im Moment in vielen afrikanischen Ländern und im Jemen stattfinden, kaum Beachtung in den Medien findet. Sie passieren im Stillen. Vielleicht geht es auch Ihnen gerade so, dass Sie zum ersten Mal hören, was dort gerade passiert. Obwohl dringend Hilfe benötigt wird, verstummen diese Hilferufe meist ungehört.

 

Dass wir die Welt nicht retten können, ist uns klar. Aber wir wollen einen Akzent setzen und die Hilferufe der hungernden Menschen nicht ungehört lassen.

Unter dem Motto „Kleine Taten, große Wirkung“ haben wir uns als Ziel gesetzt, ein Spendenprojekt an unserer Schule ins Leben zu rufen. Wir möchten für jede Schülerin und jeden Schüler sowie für jede Lehrkraft der Schule am Burgfeld mindestens 1€ an Projekte spenden, die sich für die Bekämpfung der Hungersnot einsetzen.

Wir wollen unser Ziel unbedingt erreichen, aber alleine werden wir es nicht schaffen. Wir brauchen Eure und Ihre Hilfe!

 

Um unser Ziel zu erreichen, rufen wir zu einem Spendenmarathon in den beiden Wochen vom 12. Juni bis 23. Juni 2017 auf. In dieser Zeit werden Klassen Aktionen starten, mit denen sich Geld sammeln lässt. Das können Aktionen sein wie Kuchenverkauf oder Flaschensammeln oder eine Spende aus der Klassenkasse, Straßenmusik, Flohmarkt, Theater und vieles mehr.

Wir, die 12a, waren bereits aktiv mit einem ersten Kuchenverkauf und einem Würstchenverkauf. Und das war noch längst nicht alles: Am Montag, dem 12. Juni 2017 finden die Jahrgangskonferenzen unserer Schule statt. An diesem Tag möchten wir den Lehrern ein leckeres und gesundes Mittagessen in der Mensa servieren. Frisch und von uns gekocht, versteht sich! Der Erlös fließt zu 100% in unser Projekt.

 

Nach dem zweiwöchigen Spendenmarathon werden wir dann das Ergebnis unserer Spendenaktion bekannt geben.

 

Unterstützen Sie unser Projekt- denn WEGSCHAUEN IST EINFACH, HELFEN AUCH!

Schlagwörter: 
Veröffentlicht am: 
05.06.2017

Die ganze Klasse in einem Boot

Freitag, 2.6.17.

Meine Klasse und ich, die 8a der Schule am Burgfeld, machten sich auf den Weg zum Lanker See in Preetz. Abfahrt war 8.45 Uhr.

Als wir am See eintrafen wurden wir schon von unserem Drachenboot Trainer Jürgen Voß erwartet. Er hat selber schon viel Erfahrung im Boot, da er seit Jahren schon Drachenboot fährt. Wir zogen uns kurz unsere Drachenbootklamotten an und auf ging es. Wir brauchten ein bisschen aber nach 15 Minuten war das Boot im Wasser wir. Unser 4. Trainingstag begann mit ein paar Rhythmusübungen. Nach einer kurzen Fahrt in die Bucht bekamen wir noch einmal eine kurze Einweisung in das Paddeln an sich. Danach ging es richtig los. Nach einer langen und anstrengenden Fahrt quer über den See gab es eine kurze Pause die wir alle brauchten. Ja, auch unsere Lehrerin Frau Poppe, die selber schon sehr lange aktiv im Drachenboot ist. Frau Poppe ist auch schon viele Rennen gefahren. Die Mannschaft von Frau Poppe und Jürgen nennt sich Capybaras was so viel bedeutet wie „Wasserschweine“. Die Capybaras haben schon viele Rennen gewonnen und sind auch jedes Jahr beim Stadtbuchtfest in Plön dabei. Unser Training ging in die Halbzeit, wir übten noch ein bisschen an der Technik und fuhren dann im hinteren Teil des Sees unsere ersten Starts für dieses Jahr. Wir schlugen uns schon richtig gut. 1. Start Top Geschwindigkeit 11km/h nach dem zweiten Start erreichten wir schon die 13km/h. Es war an der Zeit für die erste Renndistanz. Wir waren zwar alle noch ein bisschen erschöpft aber die ersten 100m liefen wie geschmiert. Als es dann nach kurzer Zeit an die 250m ging, ging ein leichtes „Ohhhhhhhhhh“ durch das Boot. Aber wir fuhren auf 250m in der Spitze 13km/h und hielten 11km/h über die ganzen 250m. Wir vollzogen noch einen Start und fuhren dann noch mal 100m. Dann waren wir noch ungefähr 50 bis 70m vom Steg entfernt. Diese Strecke fuhren wir nochmal mit ordentlicher Technik und nicht auf Schnelligkeit. Alle im Boot, mit Ausnahme vielleicht von Herrn Hartmann oder Frau Poppe, waren erleichtert als wir am Steg fest machten. Wir hatten alle einen riesigen Hunger und freuten uns, als wir das Buffet mit den belegten Brötchen sahen. Diese ganze Aktion hätte natürlich nicht ohne Steuermann geklappt ,geschweige denn ohne die Eltern, die sich für den Transport zur Verfügung gestellt hatten. Von mir geht noch mal ein großes Lob an die ganzen Leute die mitgeholfen haben, diesen tollen Schulausflug zu organisieren.

Paul Gettel

Schlagwörter: 
Veröffentlicht am: 
04.02.2018

Seiten