Besuch des Landtags: Warum sich eine Schülerin weniger ärgern würde

Veröffentlicht am: 
3.2.2018

Am 26. und 27. September besuchte der 11. Jahrgang unserer Schule den Kieler Landtag. Neben einer Einführung in die Geschichte des Landeshauses und die Arbeit im Parlament hatten rund 60 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Gelegenheit, mit Politikerinnen und Politikern aller Fraktionen beim sogenannten Speed-Talking ins Gespräch zu kommen.

Die Themen, die zur Sprache kamen, reichten von Seife in Schultoiletten über Straßenbau bis hin zum Rechtsruck in Europa. Jeweils eine Abgeordnete / ein Abgeordneter aus der Fraktion der CDU, SPD, FDP und AfD stand den Jugendlichen, die die Parlamentarier teils selbst schon mitgewählt hatten, für je zwanzig Minuten Rede und Antwort.

Unmut zeigte am Ende der Gespräche lediglich eine Schülerin: „Vielleicht hätte ich die Gelegenheit doch nutzen sollen, persönlich nachzuhaken“, bedauerte sie die aus Zurückhaltung scheinbar verpasste Chance, auch unbequeme Fragen zu stellen. Für manchen Schüler überraschend modern zeigten sich die Parlamentarier, als sie dazu ermunterten, sich jederzeit per Telefon, E-Mail oder auch Snapchat zu melden.

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